ACHOTI – FOR WOMEN IN ISRAEL

Beschreibung der Organisation:

Achoti arbeitet mit und für Frauen, die in der Peripherie Israels sie in benachteiligten Gegeden leben, die erwerbslos sind oder im Niedriglohnsektor arbeiten

Achoti unterstützt das Empowerment dieser ökonomisch benachteiligten Frauen hin zu ökonomischer Unabhängigkeit, fördert Strategien der Selbstorganisierung und neuer kreativer Wege Geld zu verdienen -  für Gruppen von Frauen sowie für einzelne Frauen 

Achotis Strategien befördert das Bewusstsein von Frauen für ihre Position, um Gruppenstrategien zu suchen

Alle Achoti Programme zielen darauf, Frauen für ein soziales Engagement sowie für doe Arbeit in der Community als Leader zu bewfähigen, indem wir auich Frauen einladen, Führungspositionen in unseren Vorständen, Komitess und Koalitionen zu übernehmen.

Achoti arbeitert darauf hin, die Haupthindernisse der Erwerbslosigkeit zu beseitigen, indem sie neue Verdienstmöglichkeiten für Frauen schaffen. Dieses Programm zielt daraufm die ökonomische Diskriminierung von Frauen zu beseitigen, indem es ein Modell entwickelt, das an anderen Orten auch wiederholt werden kann.

Achotis Programm ist eine einzigartige Möglichkeit eine Geschäftspartnerschaft zu entwickeln, in der sie ihre eigenen Bedürfnisse, Prioritäten und Perspektiven bilden

Achoti ermutigt durch Projekte, die auf die Wurzel zielen, die das Unglück vieler Frauen verursachen, zu ökonomischer Unabhängigkeit

1.   Organisatorischer Überblick

ACHOTI (Schwester) for Women in Israel wurde 1999 von sephardischen Frauen gegründet, die erkannten, dass die israelische Frauenbewegung Themen wie ökonomische Gerechtigkeit an erste Stelle stellen müssen und eine stärkere Solidarität aus der ökonomische und sozialen Perepherie finden. Achoti hat acht Frauenorganisationen und zahlreiche Aktivistinnen aufgefordert, eine Koalition zu bilden, um mit dieser notwendigkeit umzugehnen. Diese Koalition (die noch aktiv ist und von Achoti geleitet wird) wurde „Year of Women Workers“ genannt und war unsere erste Initiative um ökonomische Empowermentgruppen für erwerbslose Frauen und Frauen aus der Arbeiterklasse zu gründen und für einen Politikwechsel einzutreten.

Achoti wurde gegründet um zwei unerkannte Herausforderungen in der israelischen Gesellschaft und der israelischen Frauenbewegung entgegenzutreten:

·         Ökonomische Gerechtigkeit für die Armen: Obwohl viele israelische Frauengruppen wichtige Kämpfe für Frauen geführt haben (solche wie das Eintreten für Frauengesundheit und der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen) hat die feministische Agenda traditionell die bestimmten Notwendigkeiten von Frauen in der Peripherie übersehen. Z.B. haben sich viele Gruppen für die gleiche Repräsentation von Frauen in priveligierten Sphären wie in Vorstandsetagen und Elite-Militäreinheiten eingesetzt, aber haben nicht den Ruf nach ökonomischer Gerechtigkeit im Namen der Arbeiterklassefrauen (der neuen Immigranten) eingeschlossen, die an den Rändern der israelischen Gesellschaft kämpfen, befriedigt.

·         Soziale Pluralität: Feministische Organisationen wurden von Frauen aus der israelischen Oberschicht gegründet und geleitet: Von Frauen aus Europa und Nordamerika, von Akademikerinnen und anderen Eliten, deren politische Agenda nicht adequat die Stimmen widerspiegelten, die einen nicht-westlichen und nicht-previligierten HIntergerund haben. Achoti zielt darauf, kritisch die Machtverhältnisse zwischen Minderheits- und Mehrheitsgruppen in Israel zu analysieren, die Stimmen von nicht-westlichen Frauen zu legitimieren und die ungleiche Beziehung zwischen diesen Frauen und der Mehrheitsgesellschaft zu ändern.

Kulturelle und ethnische Minderheiten/Identitäten

Achotis Agenda antwortet auf den vereinheitlichenden ethisch-kulturellen Kontext der israelischen Gesellschaft. Alle Frauen sind innerhalb der israelischen Gesellschadft marginalisiert, aber jüdische Frauen mit arabischem, nicht-westlichem Ursprung sind doppelt unterdrückt, weil ihre Kultur und Identität auch entwertet werden. Auf dem Hintergrund des 100 Jahre alten Konfliktes zwischen Israel und den arabischen Nachbarn, sind Jüd/innen mit arabischem Hintergrund als Bedrohung und minderwertig zur Mainstream-israelischen Gesellschaft gesehen, obwohl sie jüdisch sind. Historisch siedelten jüdische Imigrant/innen aus arabischen Ländern in unterentwickelten peripheren Gegenden , wo sie geografisch  und ökonomisch entrechtet wurden. Die Effekte dieser Politik sind sogar nicht in der dritten Generation vorhanden.

Als ein Teil der israelischen „melting-pot“-Ideologie, die die kulturelle Einheit und das Auslöschen von Unterschieden verficht, waren jüdische Immigrant/innen aus islamischen/arabischen Ländern gezwungen, ihre Namen zu ändern, ihre Traditionen und ihre Muttersprache zugungsten des Hebräischen aufzugeben. In gleicher Art und Weise wurden Immigrant/innen aus Äthiopien, die in den frühen 1980er Jahren nach Israel einwanderten, soziologisch an andere nicht westliche Gruppen angefügt.

Achoti wurde gegründet, um Frauen aus diesen Gruppen eine Stimme zu geben, um ihre Bedürfnisse und Identitäten zu legitimieren und sie als gleiche Bürgerinnen in ir Gesellschaft zu empowern.

Die Frauen von Achoti kommen aus einem ähnlichen sozio-demografischen Hintergrund. Das gibt uns den bestimmten Vorteil ein solches Projekt zu betreiben,. Aus unserer Sicht ist der einzige Unterschied zwischen den Aktivistinnen von Achoti und den Frauen in diesem Projekt, dass unsere Mitglieder den Zugang zu Bildung und die Möglichkeit, ihr feministisches Bewusstsein zu entwickeln, hatten. Das hat die Mitglieder von Achoti befähigt, Leader im Namen von Frauen mit einem ähnlichen Hintergrund zu werden.

Ökonomische Richte und soziale Gerechtigkeit

Achoti stellt das Thema der ökonomische Rechte und der sozialen Gerechtigkeit für Frauen an erste Stelle und entwickelt neue Strategien, um mit der wachsenden ökonomischen Krise in Israel fertig zu werden. Die vergangenen zwei Jahre haben die wachsenden ökonomischen Nöte innerhalb der schwächsten Sektoren des Landes gezeigt. Frauen innerhalb dieser Gruppen waren am hartesten bestimmen und zwar in folgendem Sinne:

 

Achoti ist einer feministischen, multikulturellen Vision einer sozialen Gerechtigkeit in Israel und zur Realisierung dieser Notwendigkeit verpflichtet, indem sie Frauen aus benachteiligten Communitioes unterstützt.

Das Recht auf Arbeit. Globalisierung, Privatisierung und lokale Wirtschaftspolitik beschneiden das Recht von Frauen auf Zugang zu Erwerbsarbeit und Einkommen. Im politischen Kontext verteilt der immerwährende israelisch-palästinensische Konflikt und die Besetzung der palästinensischen Gebiete, die Ressourcen auf die Militärausgaben – zuungunsten von Ausgaben für Soziales, Gesundheit und Ausbildung. Paradoxerweise können Friedensverträge so negative Auswirkungen auf den ökonomisxchen Status von Frauen haben. Während die 1993 Oslo-Verhandlungen die Tür zur ökonomischen Entwicklungen in den besetzten Gebieten öffnete, wurden in Israel Fabriken geschlossen und zu billigeren Produktionsstätten nach Jordanien und in die Wstbank verlagert. Dieser Trend machte viele israelische Frauen aus schon benachteiligten Gruppen erwerbslos.

Das Recht auf kuöturelle Repräsentation

Achoti ist entstanden, um der Unterdrückung und Delegitimierung nichtwestlöicher Kultur in Israel feministisch etwas entgegen zu setzen. Indem wir unsere Erfahrungen im Kampf gegen kulturelle Unterdrückung anderer ethnischer Minderheiten nutzen, ist Achoti fähig äthopische Frauen zu befähigen, ihre Rechte auf eine gleiche Beteiligung der äthiopischen Community in Israel zu fordern.

Wir nähern uns an diese Ziele in einer ganzheitlichen Art und Weise an, indem wir alle Faktoren berücksichtigen, die helfen können die Frauen aus dem Kreislauf von Armut und ethischer und sozialer Marginalisierung herauszubringen. Wir erreichen diese Ziele, indem wir die Arbeitsbedingungen und –rechte verbessern und die politische Stimme von Frauen stärken, feministisches Bewusstsein aufbauen und Frauen in ihrem persönlichen und familiären Leben empowern.

·         Achoti hat Programme entwickelt, um alternative Einkommensquellen für Frauen in der Peripherie zu entwickeln, so wie das „Women Cook up a Business“-Projekt: 20 Frauen aus einer armen Gegend in Jerusalem haben ein spezielles Training absolviert, um ihre gastronomischen Fähigkeiten zu professionalisieren und ein kleines Unternehmen zu eröffnen. Achoti hat sie trainiert, hat sie empowert und mit einem Küchenchef in Verbindung gebracht, der ihre Fähigkeiten, auf ein professionelles Niveau gebracht hat. Jetzt verdienen sie ihr Einkommen als Caterinnen und Küchenleiterinnen in Studentenwohnheimen. Zum ersten Mal in ihrem Leben sind sie ökonomisch unabhängig.

·         Achoti ist ein offenes Unterstützungsnetzwerk für benachteiligte Frauen. Seit seiner Gründung hat Achoti hunderte von Frauen beraten zu Themen wie Benachteiligung auf dem Arbeitasmarkt, Mutterscvhutz und andere Arbeitsrechte für Frauen. Sie fühlen, dass Achoti wirklich eine Schwester ist… ein warmer Platz, an dem alle gleich sind, an dem nichts Bedrohliches ist, und an dem ich mich zuhause fühlen kann, um Fragen zu stellen und Unterstüzung von Frauen bekommen, die wie ich sind.

·         Achoti wird als eine Stimme von Frauen identifiziert, die kulturell und ökonomisch marginalisiert sind und hat eine öffentlichen Platz für diese Stimmen in der Politik, in der Wissenschaft und in den Medien etabliert. Z.B. lädt das israeli Knesset Commitee on the Status of Women regelmässig Vertreterinnen von Achoti ein, um sich mit den Bedürfnissen von armen und benachteiligten Frauen, die Erziehung, Arbeit und Gesundheit betreffend, auseinandersetzen. Auf der Sderot Conferece for Society, einer prestigeträchtigen akademischen Konferenz war Achoti eingeladen, um ihre sephardische feministische Perspektive auf soziale Gerechtigkeit in Israel vorzustellen.

Die Organisationstruktur von Achoti

Achoti besteht aus drei zentralen instutionellen Säulen:

1.      Der Generalversammlung: Diese trifft sich einmal im Jahr um den Vorstand zu wählen und den Finanzbericht zu bestätigen. Diese Finanzberichte werden von zwei Mitgliedern der Generalversammlung, die das Prüfkomitte bilden, in Augenschein genommen.

2.      Der Beirat: Der Beirat ist offen für alle Frauen, die in irgendeiner Art und Weise in Achoti engagiert sind – als Mitglieder, als Aktivistinnen und als Unterstützerinnen. Es sind ungefähr 50 Frauen im Beirat aktiv und sie treffen sich alle zwei Monate. Die Rolle des Beirats ist die programmatischen Punkte zu entscheiden, die später durch den Vorstand  ausgeführt werden.

3.      Der Vorstand: Der Vorstand besteht aus 5 ehrenamzlichen Aktivistinnen, sich sicxh alle drei Wochen treffen. Der Vorstand besteht aus sozialen und politischen Aktivistinnen, Akademikerinnen, Commnity-Leaders , Frauen, die mit marginalisierten Gruppen arbeiten und Frauen, die Frauenprojekte, wie das „Rape Crises Center“ initiiert haben. Der Zweck des Vorstandes ist es, die Vorstellungen der Organisationen in der Praxis zu leiten und finanziell wie rechtlich dafür verantwortlich zu sein. Es gibt 2 Vorsitzende, die alle drei Monate rotieren.

 

Überblick über die laufenden Aktivitäten

·         „Das Jahr der Arbeiterinnen“ – eine Koalition für das Empowerment für Frauen

Achoti hat die „Das Jahr für die Arbeiterinnen-Koalition“ – eine Dachkoalition von acht Frauenorganisationen und Einzelpersonen initiiert, die auf unseren Aufruf antwortet, die Arbeiterinnenrechte, speziell von Frauen, die ökonomisch abhängig sind, in den Mittelpunkt zu stellen. Es gibt monatliche Treffen mit den sieben Mitgliedsorganisationen der Koalition: Bat Shalom, Isha LÍsha, Forum Nashim Beer-Sheva, Shdulat Hanashim (Israel Women´s Network), Tann´´di, Kayan, Itach-Anwältinnen für soziale Gerechtigkeit (eine junge Organisation, die krzlich zur Koalition dazu gestoßen ist), meistens im Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv.

Das sind die führenden feministischen Organisationen in Israel, die palestinensisch-israelische NGOs,

die älteste jüdisch-arabische Frauengruppe in Osrael genauso wie ökonomische Empowerment-NGOs, die im palästinensisch-israelischen Bereich arbeiten, einschließen. Diese Koalition gibt unserem Projekt die weitesten Möglichkeiten, andere Teile der israelischen Gesellschaft zu erreichen, während sie uns zugleich mit einem Pool an Professionalität in verschiedenen Bereichen, in der Implementierung, in der Durchführung und Evaluierung von Projekten unterstützt.

·         Weitere Koalitionen, in denen Achoti mitarbeitet

The Coalition against Pornography (Die Koalition gegen Pornographie), The Coalition for Protection of Minimal Wages of Working and Unemployed Women (Koaalitziya Le´Hagant Sachar Minimim Shel Ovdot Umuvtalot,  die Koalition für den Schutz des Mininimumlohns für arbeitende und erwerbslose Frauen), The Sozial-Cahange Organizations´Forum fort he Struggle against Unemplaoy,emt (Forum Irgunim Chrvratiim Lamaavak Baávtala, das Forum der Organisationen für sozialen Wechsel und den Kampf gegen Erwerbslosigkeit), Headquarters Struggle – Social Change Organizations (Zentraler Kampf – Organisationen für Sozialen Wechsel, Mate Hamavak – Irgunim Chrevatiim), The Organization against Trafficking Women )Organisation gegen Frauenhandel) 

·         Das Projekt „Frauen kochen ein Geschäft auf“ in Kiryat Yovel, Jerusalem

Professionell Kochen ist eine höchst attraktive und absatzfähige Beschäftigung, die ökonomische Unabhängigkeit, Anerkennung und Prestige für Frauen  bringen kann, die ihren Stand in ihren Familien und Communities verbessert. „Frauen kochen ein Geschäft auf“ bietet benachteiligt Frauen ein Training, professionell Essen zu bereiten, Geschäfts- und Managment Werkzeuge, die es ihnen ermöglichen, eine Wahl zwischen verschiedenen ökonomischen Möglichkeiten treffen zu können, an. Einige werden ihr eigenes Cateringgeschäft oder Restaurant betreiben, andere können sich an einer Köchinnen-Kooperative oder an verschiedenen gastronimischeb Geschäften und Initiativen beteiligen. Bisher hat das erste Pilotprojekt 25 Frauen azsgebildet. Die jetzt über Fähigkeiten verfügen, ihr eigenes kulinarisches Geschäft zu eröffnen.

Nach diesem Pilotprojekt hat Achoti jetzt begonnen, das Modell auch in Mitzpe Ramon, einer aermen kleinen Stadt in der Peripherie im Süden Israels zu wiederholen.

·         Die Entwicklung öknomischer Alternativen für Frauen in Kiryat Gat

Adas Programm begann als eine lokale Initiative von erwerbslosen äthiopischen Frauen in Kiryat Gat, einer Entwicklungsstadt in Süd-Israel.  Achoti will auf der Basis bestehender Fähigkeiten zum Handarbeiten durch Selbstorganisierung mit dem Ziel eine Handarbeitskooperative aufzubauen, alternative Einkommensquellen schaffen. Das Ziel des Projektes ist es, die Talente und das Wissen von äthiopischen Einwanderinnen über Handarbeiten zu nutzen und zu entwickeln. Ahoti unterstützt die Gruppe im Aufbau einer Geschäfts-Partnerschaft. Das Programm will diese Frauen befähigen, kurzfristig ein Einkommen zu haben und langfristig ökonomisch unabhängig zu werden.

Die Frauen sind zwischen 30 und 50 Jahre alt und erwerbslos. Die meisten von ihnen sind aus ihren Jobs in der Textilfabrik während der letzten Rezession entlassen worden und arbeiten jetzt in Teilzeit „pink-collar“-Jobs im Reinigungsgewerbe und in der Altenpflege.

Das Projekt will verschiedene entscheidende Ziele fördern: Frauen zu befähigen, ihren Lebensunterhalt voll oder teilweise selbst zu verdienen und somit finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.; die Tradition und Kultur äthiopischer Frauen zu präsentieren und zu würdigen; ökonomische Partnerschaften zwischen Frauen zu begleiten und ein Modell für die Unabhängigkeit von Frauen zu schaffen, indem sie ein gemeinsames Geschäft starten; das professionelle Erkennen und das Prestige von Frauen und von äthiopischen Frauen im speziellen zu erhöhen – auf dem Arbeitsmarkt und weiter in ihren Familien, ihren Communities und in der gesamten israelischen Gesellschaft.

Die Handarbeitsentwürfe werden von einer äthiopischen Modedesignerin entwickelt, die am Shenkar College ausgebildet wurde. Diesem Projekt liegt unsere langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Frauen in wirtschaftlicher Not und mit Frauen aus Minderheiten-Hintergründen (Immigrantinnen und Frauen, die in der Peripherie wohnen). In unserer Arbeit lernten wir, dass der Hauptgrund für das Scheitern von Projekten, die das ökonomische Empowerment von äthiopischen Frauen zum Ziel haben, das Defizit ihrer Beteiligung an Entscheidungsprozessen ist. Dieses Projekt beinhaltet, dass die Frauen aus dem Projekt auch ihren Nutzen als Leiterinnen und Entscheidungsträgerinnen ziehen.

Seit Januar 2005 arbeiten die Frauen aus der Geruuppe schon von zu Hause aus an diesen ersten Stickereientwpürfen. Am 15. Februar 2005 war die offizielle Eröffnung des Projekts, an der 80 äthiopische Bewohnerinnen teil nahmen. Seit April 2005 treffen sich die Projektarbeiterinnen von Achoti und die Gruppe alle zwei Wochen um die verschiedenen Geschäftsmöglichkeiten und Achotis Vorstellungen   abzugleichen.

Die Gruppe machte Gruppendiskussionen zum Empowerment, zu Durchsetzungsfähigkeit, Selbstbewusstsein, das Definieren gemeinsamer Ziele, der Vertragsstruktur der Gruppe, zum Produktionsprozess und zu Techniken, der Gestaltung der Arbeitsumgebung, der inneren Organisationen und zu Managementfähigkeiten (Buchhaltung, Gedfluss, Preise, Bilanzierung).

Das Projekt profitiert von der aktiven Beteiligung der äthiopischen Frauen im Vermarkten der Produkte und auch von der Entwicklungeines breiten Netwerkes von Einzelpersonen und Organisationen in der Community, die sich auf uns einlassen.

Im Juli hat das Projekt seine Marktfähigkeit erreicht und seine erste Modelinie eingeführt, die auf den Entwürfen und der Arbeit der Frauen basiert und sie arbeiten an einer zweiten.

Die erste Produktionslinie für den Sommer wurde durch Medienarbeit vermarktet. Die Frauen – zusammen mit Tessi Ishato – präsentierten die Initiative in verschedenen Fernseh und Radioprogrammen und in lokalen sowie überregionalen Zeitungen. Als ein Ergebnis dieser Pressearbeit wurde Achoti von Einzelpersonen und einigen Besitzer/innen von Modeläden angesprochen, die am Einkauf der Modeprodukte inrteressiert waren, angesprochen.

Ein Ergebnis der Berichterstattung hat Achoti verschiedene  Treffen abgehalten, um Partnerschafzten, Kooperationen und Entwicklungsstrategien zu befördern.

Alle Projektaktivitäten, inklusive die Ausstellung der Modeprodukte, finden ausgehend von Laikas Haus statt. Der Schwung, der in den letzten Monaten stattfand, erfordert jetzt allerdings neuen Platz, der auf die zukünftigen Anforderungen eine Antwort gibt.

Wir haben einen angemessenen Ort gefunden, nahe bei Naámat in Kryiat Gat. Der Ort erfordert allerdings eine Renovierung. Die neuen Anforderungen sind die Erstellung eines Geschäftsplans und die finanzielle Konsolidierung, die Produktion von zwei Modelinien, die Produktion eines Katalogs und die Vermarktung. Die langfristigen Pläne sind die Errichtung einer Fabrik, die ihre Produkte in Israel und im Ausland absetzt und die Eröffnung eines ersten Modegeschäfts in Israel.

Das Projekt wird von einem Leitungskomittee bestehend aus Bewohnerinnen von Kiryat Gat und Mitgliedern von Achoti – geführt. Kyraiat Gat unterstützt das Projekt und sucht nach Ressourcen, um uns bei der Renovierung des Ortes zu helfen. Andere Communities sind daran interessiert, die Initiative auch in ihrer Stadt mit äthiopischen Frauen zu wiederholen

 

 

·         Kooperative von Pflegekräften

Der Versuch, Kooperativen in der Peripherie auf dem Land aufzubauen, ist noch am Anfang. Diese Tatsache birgt viele Herausforderungen. Basierend auf Informationen kommerzieller Organisationen haben die letzten fünf Jahre einen Anstieg an Jobs im kommerziellen und Dienstleistungsbereich gebracht, während gleichzeitig die Arbeitsplätze in der Industrie signifikant abgenommen haben. Gegenwärtig gibt es ungefähr 1 Millionen Jobs im kommerziellen und Dienstleistungsbereich, im Vergleich zu 340.000 Jobs im industriellen Sektor. Die Handwerks-Kooperativen zusammen mit den Arbeiterorganisationen werden eine immer schwächere und abnehmende Kraft. Auf einem Arbeitsmarkt, der immer weniger auf Handwerk orientiert ist, müssen neue Wege des Schutzes von Arbeiter/innen gefunden werden. Das letzte halbe Jahr hat sich die Koalition darauf fokussiert, Informationen zur Gründung einer Kooperative für Altenpflegerinnen zu sammeln. Wir haben auf unsere Treffen Leute eingeladen, die Vorträge zu verschiedenen Aspektiven von Kooperativen gehalten haben: dem gesetzlichen, dem ökonomischen, persönlichen, öffentlichen Aspekt und vielen mehr.

·         Initiativen zur Beschäftigung von Immigrantinnen aus Bukhara

Dieses Programm startete speziell für die neuen Immigrantinnen aus Bukhara. Die meisten der Frauen aus dieser konservativen Community folgten treu der Kultur aus Bukhara, die sie aus ihrem Herkunftsland mitgebracht haben. Eine der nennenbswertesten Charakteristika dieser Kultur sind die partriarchalen Regeln, dooie innerhalb der Familien vorherrschen und den schwachen Status der Frauen im Privatleben bestimmen, Die Bukharan-Frauen sind zum größten Teil in Jobs beschäftigt, die zum klassischen Bereich der Frauenarbeit gehören und durch einen niedrigen sozio-ökonomischen Staus gekennzeichnet sind: Arbeiterinnen, Putzfrauen, Pflegerinnen etc. Viele dieser Frauen kommen gut ausgebildet aus ihrem Heimatland, die sie aber nicht in ihren Jobs nutzen können; andere arbeiten nicht einmal außerhalb des Hauses. Der Zweck dieses Programms ist die Fähigkeiten der Frauen zu verbessern und einen Ausweg für Potenzial auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Das Programm zielt auf erwerbslose Frauen, auf solche, die ihren Job wechseln wollen und solche Frauen, die ein keines Geschäft zu Hause eröffnen wollen.

·         Frauen und Friedensaufbau

Achoti wurde von der „Coalition of Women for Peace“ mit dem Vorschlag angesprochen, an einem landesweiten Friedensprojekt mitzuarbeiten. Sie schlagen Aktivitäten in Süd-Israel vor, die Mizrachr-Frauen, die die Zielgruppe von Achoti sind,  ansprechen.

Frauen spielen eine aktive Rolle in der israelischen Friedensbewegung. Das Image dieser Frauen ist, dass sie gut ausgebildet sind, aus der Oberschicht und Ashkenasim sind; alledings ist dieses Stereotyp nicht richtig, da auch viele Mizrachi-Frauen in der Friedensbewegung aktiv sind. In der der Tat gab es in den letzten zwei signifikante Trends im Friedensaktivismus: die einheitliche Frauen Stimme und die Mizrachi-Stimme.

Dieses Programm wird Formulierungen von Achotios Sicht auf den israelisch-palästinensischen Konflikt und seinen Implikationen für die israelische Gesellschaft beinhalten, die Lesdership im Süden für die laufende lokale Arbeit unterstützen und lokale wie landesweite Leitung zu diesem Punkt verbinden.

·         Hotline für Frauen

Viele Frauen kontaktieren Achoti jeden Monat, primär über das Internet und die Zeitungen und viele dieser Frauen leben außerhalb der Grioßstädte. Die Themen, die immer wichtiger werden sind: Frauenrechte, Arbeitsrechte und generelle juristische Beratung

·         Unterstützung für den Kampf die nationale Wirtschaftspolitik zu ändern

Achoti unterstützt und nimmt an Protestdemonstrationen gegen die drastischen ökonomischen Kürzungen im ganzen Land teil, unter anderem berät sie das „wandernde Zeltcamp“, Kikar Halachem.

Darüber hinaus nehmen wir an Treffen teil, die sich mit Fragen von Budgets im „Komitee für die Verbesserung der Stellung der Frau“ in der Knesset beschäftigen und publizieren wir in der Zeitung der Bewegung (die zweite Ausgabe war komplett diesem Thema gewidmet)

·         Medienarbeit

Das letzte Jahre haben Mitglieder von Achoti zu schmerzhaften Punkten in den Medien Stellung bezogen. Primär waren die Fragen des Kampfes der Alleinerziehenden und der nationalen Wirtschaftspolitik, falsche Regierungsentscheidungen, rassistische Presseartikel – gedruckt und elektronisch, Treffen, Kommitees und elitäre Berufe, die Mizrachi-Frauen nicht einschließen

·         Die Zeitung „Achoti“

Die Zeitung „Achoti“, eine soziale feministische Zeitung, wurde als ein Ergebnis der vielen Bedürfnisse, die wir in unserer jahrelangen Communityarbeit bemerkt haben, ins Leben gerufen. 2003 wurden drei Ausgaben veröffentlicht zwischen Juni und Dezember. Sie wurden durch die Heinrich-Böll-Stiftung finanziert und ungefähr 50 Frauen haben mitgearbeitet. Der Zweck der Zeitung ist die Prinzipien der Achoti-Bewegung an die Öffentlichkeit zu bringen, allen feministischen sozialisischen Ideen eine Plattform zu geben, Frauen, die es nicht gewohnt sind zu schreiben eine Gelegenheit dazu zu geben um auszudrücken, was in ihren Herzen ist, um die feministische Agenda im Land zu verändern, um neue Mitglieder für Achoti zu gewinnen und um Frauen zu ermutigen und zu bestärken, die in der sozialen feministischen Arena aktiv sind.

Die drei veröffentlichten Ausgaben haben sich mit folgenden Themen beschäftigt: multikultureller Feminismus, Beratung und Zielsuche, Pornographie, feministische Geschichte und öffentliche Themen, wie der Kampf der alleinerziehenden Mütter, über das ökonomische Programm und mehr. Die Publikationen der Zeitung öffnete auch ein Fenster um Kontakte mit anderen Organisationen zu knüpfen, und wir bekamen Einladungen von Fernsehanstalten um an ihrem Programm mitzuarbeiten, so wie wir auch anfragen bekamen, für die Presse zu schreiben.

·         Achotis Forum

·         Aktivistinnen aus Achoti haben begionnen, ein Frauenforum zu gründen, um viele Themen der Mizrachi-Frauenagenda im weiten Sinne diskutieren zu können. Ziel ist es, Frauen, die an diesem Prozess, wie auch an zukünftigen Politiken und der Entwicklung von Achoti interessiert sind, zusammenzubringen. Das Achoti Forum wird ein essentieler Bestandteil der Organisationsentwicklung von Achoti syein. Im Forum werden neue Ideen auftauchen, neue Frauen werden an den Aktivitäten teilnehmen und es wird ein Mittelpunkt für die die Entwicklung und Diskussion von Vorschlägen für neue Ideen sein, die die Organisation lebendig halten. Das Forum wird aus 50-80 Frauen mit verschiedenen sozio-ökonomischen Hintergründen, verschieden Bildungsabschlüssen und verschiedenem Alter  bestehen. Das Forum sollte sich vierteljährlich an einem zentralen Ort treffen um die Beteiligung der Delegationen aus dem ganzen Land zu betreuen. Später, um die Forums Aktivitäten auszuweiten, sollte Achoti weitere lokale Foren, die sich um lokale Fragen und Probleme wie z.B. Identität kümmern aufbauen und die Foren sollen als Community-Center für feministische soziale Aktivitäten fungieren.

Zielgruppen:

·         Frauen, die ökonomisch kämpfen, eingeschlossen erwerbslose und unterbeschäftigte Frauen, ungelernte Arbeiterinnen, Zeitarbeiterinnen und Frauen, die Unterstzützung durch die Regierung bekommen oder solche, deren soziale Unterstzützung gekürzt wurde

·         Frauen, die sozial margiunalisiert sind, wie Frauen aus ethnischen/kulturellen Minderheitengruppen, neue Immigrantinnen, Frauen mit nicht westluchem Hintergrund und Frauen, die in der Peripherie und in benachteiligten Gebieten leben.

·         Frauen mit sozialem und politischem Bewusstsein, die für einen sozialen Wechsel arbeiten, die sich in lokalen Aktionen engagieren und Leader in ihren Communities sein wollen.

Die Mitglieder und Führungskräfte von Achoti haben den gleichen Soziodemographischen Hintergrund wie die Frauen, die von unseren Aktivitäten profitieren. Einige unserer Mitarbeiterinnen waren Teilnehmerinnen von Aktivitäten von Achoti, bevor sie Mitglieder und Führungskräfte in der Organisation wurden. Z.B. war Marcela Edri eine unseren aktiven Mitglieder, zuerst als eine alleinerziehende Mutter während Achotis Kampagne, um gegen die Kürzungen der Zuwendungen für alleinerziehende Mütter beteiligt. Flora Soshan aus Mizpe Ramon wurde die örtliche Koordinatorin in ihrer Stadt, nachdem sie sich während derselben Kampagne in Achoti engagiert hat.

Teilnehmerinnen unserer Programme setzen sich für Menschenrechte ein und sind von einer Arbeit, die soziale Veränderungen zum Ziel hat, beeinflusst und tief beeindruckt und drücken ihren willen, sich bei Achoti zu engagieren aus und werden gesellschaftlich wirksam. Während dieses Prozesses werden sie aktive Führungskräfte und kommen überein, die Leben aller Frauen zu verbessern.

 

Achoti-Projektaktivitäten über die politische Bildung hinaus Januar bis März 2005

  1. Die Jahresversammlung von „Frauen entwerfen eine Gesellschaft des Friedens“

Im Januar 2005 fand die 1. Jahresversammlung des Friedensprojektes von Achoti statt. An diesem Wochenende, das inspirierend wie auch motivierend war, nahmen 50 Frauen aus verschiedenen Teilen Israels teil. Es fand in Mitzpe Ramon statt. Dem gingen zahlreiche Vorbereitungen voran, die vom „Steuerungskomitee“ und den teilnehmenden Frauen bewerkstelligt wurden. Diese Vorbereitungen sind seit seitdem das Steuerungskomitee sowohl aus Frauen von Achoti wie auch aus neuen Frauen aus Mitzpe Ramon selbst besteht, immer wichtiger geworden. Bemerkenswert an diesem Prozess war auch, dass beide Gruppen zu gleichen Teilen an den Vorbereitungen, der Organisation und der Durchführung des Wochenendes beteiligt waren.

Die Versammlung

Nach dem ersten Kennenlernen war das Thema des ersten Tages für die Teilnehmerinnen, einen konzeptionellen Rahmen für ihre  Friedensdiskussionen zu entwerfen. Die Frauen waren sowohl durch die Vorträge wie auch in den Workshops aufgefordert, die gedankliche Verbindung zwischen den Themen Frieden, Peripherie und Mizrahi-Identität herzustellen.

Dr. Henriette Dahan Kalev (Achoti) und Rivka Veingerten (Mitzpe Ramon) hielten die Einführungsvorträge. Danach folgte die Arbeit in Kleingruppen. In den Diskussionen wurde die Frage einer Mizrahi-Identität hauptsächlich als eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit und als eine Stimme definiert, die nicht nachlässt, die ökonomischen Belange der Peripherie als einen Teil eines übergreifenden regionalen Friedensplans zu berücksichtigen. Beeendet wurde der Tag mit einem Poetry-Workshop, der von der alten Veteranin mizrahischer Dichtkunst, Brachi Seri, und einer jüngeren Dichterin aus Mitzpe Ramon, Iris Hamel, angeboten wurde.

Am zweiten Tag standen die persönlich-politischen Geschichten von Frauenkämpfen in der Peripherie im Mittelpunkt. Vicky Knab- mittlerweile berühmt, weil sie als allein erziehende Mutter eine Woche zu Fuß von Mitzpe Ramon bis nach Jerusalem ging, um gegen die ungerechte Politik der Regierung gegen allein erziehende Mütter zu protestieren. Ihr schlossen sich 100 Frauen an, die alle vor dem Finanzministerium campten und das ganze Land in Aufregung versetzten.

Abigail Yifrah berichtete von den Erfahrungen der Arbeiterinnen einer Nähfabrik, die geschlossen werden sollte. Die Frauen fingen an, für ihren Lebensunterhalt zu kämpfen, taten sich in der Fabrik zusammen und gründen jetzt eventuell eine Frauenkooperative.

Almax Texta erzählte, wie sie Hunderten von äthiopischen Juden und Jüdinnen half, die sudanesische Grenze zu überqueren, über ihre Enttäuschung über die Diskriminierung dieser Eindwander/innengruppe in Israel und über ihre Bemühungen, diese Mütter in einer NGO mit dem Ziel des Empowerments der Frauen, zu organisieren.

Tali Fahimas Mutter, Sara Lahiani, sprach darüber, wie sie mit der Verfolgung ihrer Tochter, die aufgrund ihrer engen Kontakte zu einer palästinensischen Familie  mit dem Vorwurf der Verschwörung mit dem Feind im Gefängnis sitzt, umgeht.

Shula Keshet berichtete über ihren Kampf um Entschädigung für die ältere und verarmte Bevölkerung des Stadtteils um den Tel Aviver Zentralen Busbahnhof. Dieser wurde auf den Überresten eines einst wunderschönen grünen Viertels gebaut, das heute verschmutzt und Treffpunkt der kriminellen Szene ist.

Andere Frauen sprachen von ihrem Kampf, den Widerstand der Bewohnerinnen in diesem Viertel gegen die hohen Preise der einzigen Supermarktkette zu organisieren, ihnen beim Weg durch die feindliche Bürokratie der Sozialversicherungen zu helfen oder einfach immer und immer wieder sie dabei zu unterstützen, einen Job zu finden – in dem am häufigsten von Arbeitslosigkeit betroffenen Teil des Landes.

Die Entscheidung, die Kämpfe der Frauen in der Peripherie in den Blick zu nehmen, wurde getroffen, weil es uns wichtig war den Teilnehmerinnen zu das Ausmaß zu zeigen, wie das Leben dort – kulturell wie geographisch am Rande – sich so oft in eine „Kampfzone“ verändert, wenn die Frauen anfangen, für ihre grundlegenden Rechte auf Arbeit, auf Existenz, auf Versorgung ihrer Familien, auf ein Dach über dem Kopf, auf Gesundheitsversorgung zu kämpfen. Ein weiterer Grund war, dass wir ihre  Kraft als Frauen in diesen Kämpfen, als Frauen mit Visionen, Widerstandsfähigkeit und Solidarität sichtbar machen  wollten. Am Ende des Tages war es klar, dass für die Frauen im Raum, ob sie andere zu Kämpfen ermutigen oder auch alleine kämpfen, dass Frieden  auch für sie als Frauen, als Frauen in der Peripherie den  Genuss von Sicherheit und Klarheit zur Folge haben muss. Wenn Frieden meint, die Kämpfe zu beenden und die Waffen niederzulegen, dann wollen auch die ihre Waffen niederlegen und den Frieden genießen, eine Versicherung haben, dass Wohlstand auch ein Teil ihrer Zukunft ist. Es war außerdem klar, dass das Sitzen in diesem Raum eine Frauen-Leadership ist, die aus den Nöten des Lebens in der Peripherie entstanden ist and dass Kooperation, beidseitiges Lernen und Hilfe sind von Nöten, um das Potenzial zur leadership dieser Frauengruppe vollständig zu realisieren.

Die Versammlung hat die Erwertungen von Achoti noch übertroffen, da zum einen ein intensives Kennenlernen der beiden Gruppen stattgefunden hat und zum anderen der theoretische Rahmen von Ethnizität, Klasse und Geschlecht, der ihre Gedanken im vorigen Jahr geprägt hat eine tiefere Bedeutung bekommen hat. Die Geschichten der Frauen und ihre Reaktionen bestärkten das, was bisher ein vage aber dennoch konsistente Erkenntnis über ihren Beitrag zum Friedensdiskurs.

  1. Die Gruppe in Mitzpe Ramon

Im Januar setzte die Gruppe ihre Vorbereitung für die Jahresversammlung am 14./15.01.2005 fort. Sie haben an ihren Vorträgen gearbeitet und fragten die anderen Teilnehmerinnen nach ihren Meinungen. Nach der Versammlung hat sich die Gruppe noch zwei Mal getroffen. Das erste Treffen war der Zusammenfassung und Bewertung der Versammlung gewidmet. Die Versammlung hat bei den Teilnehmerinnen den Eindruck hinterlassen, dass sie sich für eine wichtige und sinnvolle Sache engagieren. Sie waren beeindruckt über die persönliche und politische leadership der äthiopischen Frauen. Sie diskutierten über den kontroversen Beitrag von Sara Lahiani und die ebenfalls in der Versammlung offensichtlich gewordene kontroverse ethnische Identität, die ein Ausgangspunkt der widersprüchlichen Gefühle war. Im nächsten Treffen widmete sich die Gruppe einem politischen und sehr persönlichen Punkt in der Beziehung zwischen Vicky Knafo und der Gruppe, nämlich ihrer Entscheidung ihre Not auszudrücken und auf einer Porno-Website zu protestieren. Das Thema tauchte in Kürze auf der Versammlung auf und vielleicht hat das Gefühl der Zusammengehörigkeit es ermöglicht, dass die Gruppe und Vicky Knafo dieses emotinal und ideolofisch schwierige Thema anzupacken.

Im Februat hat sich die Gruppe zweimal getroffen. Das erste Treffen wurdew von Amal Asana, einer der führenden Beduinischen Feministinnen, deren Aktionen und Gedanken viele inspiriert haben,  veranstaltet.  Amal brachte die Teilnehmerinnen mit dem Leben der beduinischen Frauen in Männer als einer Minderheit in Israel in Berührung und sprach über die Gemeindearbeit, für die sich sich engagiert: sie baut Gruppen auf um Frauen in Lesen und Schreiben zu unterrichten, sie hat eine Frauen-NGO ins Leben gerufen und eine neue Weberei-Kooperative gegründet. Das Treffen war sehr wichtig gerade weil die Teilnehmerinnen sehr nah bei den Beduinen wohnen und sie sich immer noch dem Diktat der unsichtbaren Mauer, die die zwei Gemeinden teilt und sie dazu bringt, isoliert voneinander zu leben, fügen.

Das zweite Treffen war dem Intertnationaen Frauentag und der Möglichkeit zur Schwesternschaft  gewidmet. Die Gruppe diskutierte Selbstdarstellungen von Frauen, auf die sie sich glauben beziehen zu können und zur selben Zeit wurde ihnen der Schmerz bewusst, den Frauen ihnen in ihren Leben zugefügt haqben.

Im März hat sich die Gruppe ebenfalls zweimal getroffen. Das erste Treffen, zu dem eine Familienberaterin eingeladen hatte, beschäftigte sich mit den Möglichkeiten Frieden zuhause zwischen den Familienangehörigen zu erreichen. Für viele in der Gruppe, die zu Hause geschlagen wurden, war dies ein wichtiges Tereffen, um den Zorn und den Schmerz innerhalb der Gruppe zu teilen und um zu lernen, das durch den Schmerz verursachte Verhalten nicht in den eigen Familien wieder an den Tag zu legen. Das zweite Treffen war den jüdischen Quellen , die mit Krieg und Frieden sich beschäftigen, gewidmet. Das Treffen gab den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, das Wissen über Kirchenlieder und Sprichwörter auszutauschen and für das weitere Lesen von jüdischen Quellen, die die Teamerin vorher für die Gruppe vorbereitet hat.

Dier Gruppe in Mitzpe Ramon, hervorragend von Yfaat Hillel geteamt, entwickelt sich weiterhin zu einem Modell, das Achoti auch an anderen Orten wiederholen möchte. Im ersten Viertel 2005, nach einem Jahr Arbeit, hat die Gruppe Verantwortzung für das Projekt übernommen  und entscheidet einige ihrer Hauptinhalöte,. Im nächsten Vierteljahr hoffen sie auf eine weitere Entwicklung ihrer Aktivitäten.

ES wurden wichtige Schritte hin zurr Konzeptualisierung von Frauenleben in der Peripherie innerthalb des Friedensdiskurses getätigt. Darüber hinaus war die Gruppe nicht nur dazu herausgefordert, ihrer eigene Lebenserfahrung als politisch zu begreifen, sondern genauso anzuerkennen, dass Ungerechtigkeiten auch anderen gesselschaftluchen Gruppen  wie z.B. beduinischen Frauen and radikalen Friedensaktivistinnen wie Tali Fahima zugefügt werden. Diese Herausforderung wurde sehr überlegt der Gruppe durch Yfaat vorgestellt, nämlich nicht als eine rivalisierende Entmachtung; sondern mehr als ein Potenzial, Allianzen zwischen denen, die aus erster Hand die destruktiven Folgen von institutioneller Entmachtung spüren, zu schmieden. 

c) Die äthiopischen Frauen

 

Vier äthiopische Frauen nahmen an der Jahresversammlung in Mitzpe Ramon teil, zwei von ihnen teilten ihre Kampferfahrungen mit den anderen Teilnehmerinnen. Die äthiopischen Frauen trugen entscheidend zur Versammlung bei und waren eine Inspiration.

Nach der Versammlung trafen sich die äthiopische Frauengruppe noch einmal. Das Treffen beschäftigte sich mit der Tendenz innerhalb von etablierten Migrantinnenhilfsorganisationen sich in ausbeutende Körper zu verwandeln, die nicht die autonome Stimme der MigrantInnen anerkennt und die sich anmaßen sie vertreten zu können und dadurch die offensichtliche wie auch implizite Kontrolle über ihre Leben beibehalten.

Die Entscheidung die Gruppe zu schließen wurde getroffen, nachdem sich das Leitungskomitee getroffen hatte, um über die Zukunft der Gruppe zu reden. Die Frauengruppe wurde von Frauen gebildet, die Frauen aus zwei Organisationen anleiteten und deshalb gab es keinen Reiz für andere Frauen mitzumachen. Außerdem waren nur 8-10 Frauen offiziell Mitglieder dieser Gruppe und nur 4-5 nahmen überhaupt an den Treffen teil. Das Leitungskomitte von Achoti stellte fest, dass dies ein Resultat von zwei Problemen war – da eine war die Betreuerin, mit der Achoti nicht zufrieden war. Das andere Problem liegt tiefer. Ein prüfender Blick auf das Programm machte klar, dass die äthiopische Gruppe zu sehr ein eigenes Projekt war und nicht angemessen mit den Ressourcen von Achoti in punkto Budget und professionelle feministische Mitarbeiterinnen umging.

Deswegen entschloss sich das Leitungskomitee nach langen Beratungen die Gruppe zu schließen, die Betreuerin zu entlassen bis weitere Gelder und besser aqusgebildete Frauen gefunden werden. Das Leitungskomitee erkannte die Wichtigkeit der Beziehungen, die sich bisher mit den äthiopischen Führungspersönlichkeiten entwickelt haben an und wünscht sich sich Zeit dafür zu nehmen, notwendige Schritte dafür zu planen, um alles bewerkstelligen zu können, was geplant war.

Soziale Ökonomien und feministische Aktion

RIKMA- äthiopische Frauen etablieren wirtschaftspartnerschaften in der Peripherie

Beschreibung der Organisation

ACHOTI (Schwester) for Women in Israel wurde 1999 von sephardischen Frauen gegründet, die erkannten, dass die israelische Frauenbewegung Themen wie ökonomische Gerechtigkeit an erste Stelle stellen müssen und eine stärkere Solidarität aus der ökonomische und sozialen Perepherie finden. Achoti hat acht Frauenorganisationen und zahlreiche Aktivistinnen aufgefordert, eine Koalition zu bilden, um mit dieser notwendigkeit umzugehnen. Diese Koalition (die noch aktiv ist und von Achoti geleitet wird) wurde „Year of Women Workers“ genannt und war unsere erste Initiative um ökonomische Empowermentgruppen für erwerbslose Frauen und Frauen aus der Arbeiterklasse zu gründen und für einen Politikwechsel einzutreten.

Achoti wurde gegründet um zwei unerkannte herausforderungen in der israelischen gesellschaft und der israelischen Frauenbewegung entgegenzutreten:

Ökonomische Gerechtigkeit

Obwohl viele israelische Frauengruppen wichtige Kämpfe für Frauen geführt haben (solche wie das Eintreten für Frauengesundheit und der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen) hat die feministische Agenda traditionell die bestimmten Notwendigkeiten von Frauen in der Peripherie übersehen. Z.B. haben sich viele Gruppen für die gleiche Repräsentation von Frauen in previligierten Sphären wie in Vorstandsetagen und Elite-Militäreinheiten eingesetzt, aber haben nicht den Ruf nach ökonomischer Gerechtigkeit im Namen der Arbeiterklassefrauen (der neuen Immigranten) eingeschlossen, die an den Rändern der israelischen GElsellschaft kämpfen, befriedigt.

Mulitkulturalität aus einer sephardischen feministischer Perspektive: Achoti tritt für die Vielfältigkeit von israelischen jüdischen Frauen aus verschiedenen Kulturen und Ursprüngen ein. Achotis Agenda antwortet auf den vereinheitlichenden ethnischen/kulturellen Kontext in der israelischen gesellschaft. Wir ziehlen darauf, Frauen aus ethnischen Minderheiten und unterpreviligierten Gruppen aus Israel eine Stimme zu geben und ihre Unsichtbarkeit aufzuheben und die ungleiche Beziehung zwischen diesen Frauen und der Mehrheitsgesellschaft zu ändern. Bis zum Ende der 80er Jahre wurden feministische Organisationen von Frauen aus der israelischen Oberschicht gegründet und geleitet: Von Frauen aus Europa und Nordamerika, von Akademikerinnen und anderen Eliten, deren politische Agenda nicht adequat die Stimmen widerspiegelten, die einen nicht-westlichen und nicht-previligierten HIntergerund haben. Einer der stärksten Einflüsse von Achoti war, dass Frauenorganisation sich bemühen, Frauen aus unterpreviligierten Gruppen als Beschäftigte und als Aktivistinnen zu integrieren und das es grundsätzlich einen Wechsel in den Organisationen dahingehend gab, sich der Unsichtbarkeit von Frauen und feministischen Perspektiven bewusst zu werden.

Organisationsziele 2005/2006

Achoti stellt die Fragen ökonomischer Rechte und sozialer Gerechtigkeit für Frauen für Frauen an erster Stelle und entwickelt neue Strategien mit der wachsenden ökonomischen Krise in Israel zurechtzukommen.

Achoti will ein Bezugsrahmen und ein Ort des Fachwissens über sephardischen Feminismus für Institutionen, Einzelpersonen und EntscheidungsträgerInnen werden.

Organisorische Schwerpunkte

·         Äthiopische Frauen in der Peripherie unterstützen, damit sie Wirtschaftspartnerschaften, basierend auf ihren Handarbeitsfähigkeiten entwickeln.

·         Gruppen von erwerbslosen Frauen in Südisrael (beginnend in Mizpe Ramon und Kirjat Yovel in Jerusalem) zu trainieren und zu unterstützen, damit sie durch die Eröffnung von Geschäften im gastronomischen Sektor ökonomisch unabhängig werden.

·         Frauen und Kleingruppen Empowerment anbieten

·         Für einen Wechsel in der Wirtschaftspolitik eintreten, um finanzielle Vorteile von Frauen aus benachteiligten Gruppen zu erreichen

·         In kurz- wie langfristigen Koalitionen von zivilgesellschaftlichen Gruppen, die für einen ökonomischen Wechsel eintreten, teilzunehmen.

·         Für Frauen und Gruppen einen Platz anzubieten um sephardische Feministinnen zu treffen und darüber zu lernen.

·         Sephardische Kunst und Kultur aus einer Frauenperspektive zu legitimieren. „Achotis Forum“-Treffen abzuhalten um zu diskutieren, zu lernen und Strategien für einen sozialen Wechsel aus einer sephardischen feministischen Perspektive zu unterstützen

·         Bildungsmaterial über sephardischen Feminismus zu veröffentlichen.

Achotis Errungenschaften:

Seit 1999 wurde Achoti eine führende Kraft für Frauenorganisationen eine feministische Agenda aufzubauen, die ökonomische Themen und eine sephardische Perspektive beinhaltet. Zur selben zeit forderten wir soziale Organisationen auf, diese feministische Agenda in ihre Ziele zu integrieren und ihren eigenen Sexismus zu überprüfen.

Seit seiner Gründung hat Achoti hunderte von Frauen unterstützt, so eine Frau: „Ich fühle, dass Achoti wirklich eine Schwester ist… ein warmer Platz, an dem alle gleich sind, an dem nichts Bedrohliches ist, und an dem ich mich zuhause fühlen kann, um Fragen zu stellen und Unterstüzung von Frauen bekommen, die wie ich sind. Achoti wird als eine Stimme von Frauen identifiziert, die kulturell und ökonomisch marginalisiert sind und hat eine öffentlichen Platz für diese Stimmen in der Politik, in der Wissenschaft und in den Medien etabliert. Z.B. lädt das Israeli Knesset Commitee on the Status of Women regelmäßig Vertreterinnen von Achoti ein, um sich mit den Bedürfnissen von armen und benachteiligten Frauen, die Erziehung, Arbeit und Gesundheit betreffend, auseinandersetzen. Auf der Sderot Conferece for Society, einer prestigeträchtigen akademischen Konferenz war Achoti eingeladen, um ihre sephardische feministische Perspektive auf soziale Gerechtigkeit in Israel vorzustellen.

 

Projekt: Ökonomische Alternativen für äthiopische Frauen in Kiryat Gat aufbauen

Zusammenfassung:

Achoti hat ein Pilotprogramm für äthiopische verarmte Immigrantinnen in Kiryat Gat, einer Entwicklungsstadt in Süd-Israel, initiiert und entwickelt. Das Ziel des Projektes ist es, die Talente und das Wissen von äthiopischen Einwanderinnen über Handarbeiten zu nutzen und zu entwickeln. Ahoti unterstützt die Gruppe im Aufbau einer Geschäfts-Partnerschaft. SDas Programm will diese Frauen befähigen, kurzfristig ein Einkommen zu haben und langfristig ökonomisch unabhängig zu werden.

Hintergrund

Achoti beschäftigt sich mit ökonomischen Rechten und sozialer Gerechtigkeit von Frauen und gibt der Entwicklung von Strategien, die auf die ansteigende ökonomische Krise antworten Vorrang. Die Regierungspolitik verschlechtert die Rechte von Frauen, Zugang zu Erwerbsarbeit, Beschäftigung und Einkommen zu haben. Eine gemeinsame Wirtschaftspartnerschaft aufzubauen ist die angemessenste Antwort um mit der Wirtschaftspolitik umzugehen und die Rechte von ArbeiterInnen, speziell von Frauen, abzusichern. Das Programm zielt darauf die ökonomische Diskriminierung von Frauen in Israel zu beenden, indem es mit dem Empowerment von Gruppen und Selbstorganisierung arbeitet und ein Modell initiiert, das an anderen Orten wiedeholt werden kann.

Das Projekt will verschiedene entscheidende Ziele fördern: Frauen zu befähigen, ihren Lebensunterhalt voll oder teilweise selbst zu verdienen und somit finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.; die Tradition und Kultur äthiopischer Frauen zu präsentieren und zu würdigen; ökonomische Partnerschaften zwischen Frauen zu begleiten und ein Modell für die Unabhängigkeit von Frauen zu schaffen, indem sie ein gemeinsames Geschäft starten; das professionelle Erkennen und das Prestige von Frauen und von äthiopischen Frauen im speziellen zu erhöhen – auf dem Arbeitsmarkt und weiter in ihren Familien, ihren Communities und in der gesamten israelischen Gesellschaft.

Die Frauen sind zwischen 30 und 50 Jahre alt und erwerbslos. Die meisten von ihnen sind aus ihren Jobs in der Textilfabrik während der letzten Rezession entlassen worden und arbeiten jetzt in Teilzeit „pink-collar“-Jobs im Reinigungsgewerbe und in der Altenpflege.

Diesem Projekt unsere langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Frauen in wirtschaftlicher Not und mit Frauen aus Minderheiten-Hintergründen (Immigrantinnen und Frauen, die in der Peripherie wohnen). In unserer Arbeit lernten wir, dass der Hauptgrund für das Scheitern von Projekten, die das ökonomische Empowerment von äthiopischen Frauen zum Ziel haben, das Defizit ihrer Beteiligung an Entscheidungsprozessen ist. Dieses Projekt beinhaltet, dass die Frauen aus dem Projekt auch ihren Nutzen als Leiterinnen und Entscheidungsträgerinnen ziehen.

Achoti erreichte dies für das äthiopische Personal, dass bei der Initiative mitmachte:

·         Laika Yardeni – Programmkoordinatorin und Einwohnerin von Kiryat Gat

·         Layka nahm im März an einem Seminar zum Thema „ökonomisches Empowerment“ für Gruppenbetreuerinnen teil, das von OXFAM und der „Amutha for Economic Empowerment for Women“ organisiert war

·         Dvora Dasta, Bewohnerin von Kiryat Gat hat den Gruppenprozess aus einer feministischen politischen Perspektive betreut

·         Tessi Ishato, eine Modedesignerin, die das „Shenkar“ College of Design abgeschlossen hat, hat das Modelabel, das moderne Designs mit traditionellen äthiopischen Designs komnbiniert, kreiirt.

·         Seit Januar 2005 arbeiten die Frauen aus der Geruuppe schon von zu Hause aus an diesen ersten Stickereientwpürfen.

·         Am 15. Februar 2005 war die offizielle Eröffnung des Projekts, an der 80 äthiopische Bewohnerinnen teil nahmen.

·         Seit April 2005 treffen sich die Projektarbeiterinnen von Achoti und die Gruppe alle zwei Wochen um die verschiedenen Geschäftsmöglichkeiten und Achotis Vorstellungen   abzugleichen.

Die Gruppe machte Gruppendiskussionen zum Empowerment, zu Durchsetzungsfähigkeit, Selbstbewusstsein, das Definieren gemeinsamer Ziele, der Vertragsstruktur der Gruppe, zum Produktionsprozess und zu Techniken, der Gestaltung der Arbeitsumgebung, der inneren Organisationen und zu Managementfähigkeiten (Buchhaltung, Gedfluss, Preise, Bilanzierung).

Das Projekt profitiert von der aktiven Beteiligung der äthiopischen Frauen im Vermarkten der Produkte und auch von der Entwicklungeines breiten Netwerkes von Einzelpersonen und Organisationen in der Community, die sich auf uns einlassen.

Im Juli hat das Projekt seine Marktfähigkeit erreicht und seine erste Modelinie eingeführt, die auf den Entwürfen und der Arbeit der Frauen basiert und sie arbeiten an einer zweiten.

Die erste Produktionslinie für den Sommer wurde durch Medienarbeit vermarktet. Die Frauen – zusammen mit Tessi Ishato – präsentierten die Initiative in verschedenen Fernseh und Radioprogrammen und in lokalen sowie überregionalen Zeitungen. Als ein Ergebnis dieser Pressearbeit wurde Achoti von Einzelpersonen und einigen Besitzer/innen von Modeläden angesprochen, die am Einkauf der Modeprodukte inrteressiert waren, angesprochen.

Ein Ergebnis der Berichterstattung hat Achoti verschiedene  Treffen abgehalten, um Partnerschafzten, Kooperationen und Entwicklungsstrategien zu befördern.

Alle Projektaktivitäten, inklusive die Ausstellung der Modeprodukte, finden ausgehend von Laikas Haus statt. Der Schwung, der in den letzten Monaten stattfand, erfordert jetzt allerdings neuen Platz, der auf die zukünftigen Anforderungen eine Antwort gibt.

Wir haben einen angemessenen Ort gefunden, nahe bei Naámat in Kryiat Gat. Der Ort erfordert allerdings eine Renovierung.

Die neuen Anforderungen sind:

·         Die Erstellung eines Geschäftsplans und die finanzielle Konsolidierung

·         Die Produktion von zwei Modelinien

·         Die Produktion eines Katalogs und die Vermarktung

Die langfristigen Pläne sind die Errichtung einer Fabrik, die ihre Produkte in Israel und im Ausland absetzt und die Eröffnung eines ersten Modegeschäfts in Israel.

Das Projekt wird von einem Leitungskomittee bestehend aus Bewohnerinnen von Kiryat Gat und Mitgliedern von Achoti – geführt.

Kyraiat Gat unterstützt das Projekt und sucht nach Ressourcen, um uns bei der Renovierung des Ortes zu helfen.

Andere Communities sind daran interessiert, die Initiative auch in ihrer Stadt mit äthiopischen Frauen zu wiederholen

 

 

 

Achotis Freiwillige, die im Projekt aktiv sind:

Achoti-Beschäftigte für dieses Projekt